Google Instant jetzt auch in der Schweiz

30. September 2010

Google Instant hat die Schweiz erreicht. Google hat seinen neuen Dienst nun auch auf Google.ch eingerichtet und krempelt die Art wie gesucht werden soll/muss ziemlich um. Werfen wir mal einen ersten Blick auf den neuen Dienst und sein Konsequenzen für die Suchmaschinenoptimierung.

Was ist Google Instant
Zuerst einmal muss festgehalten werden, dass dies keine neues Feature im Web ist. Schon 2005 hat Yahoo! einen solchen Dienst mit instant.search.yahoo.com (Webdienst wurde eingestellt) angeboten und 2006 war dies ein separater Dienst bei «alltheweb». Nun, die Technologie damals war einfach noch nicht schnell genug um einen nachhaltigen Erfolg zu haben.
Google Suggest gibts ja schon länger. Dieser Dienst lässt unterhalb der Sucheingaben automatisch 5 Vorschläge erscheinen, die die bisherigen Eingaben möglichst sinnvoll erweitern, beziehungsweise erweitern. Wenn man beispielsweise nach «günstig blumen schicken» sucht erhält man zurzeit folgende Vorschläge:
gmx
gürtelrose
günstige flüge
günstig fliegen
günstig buchen
günstig bleaching
günstig blue ray
günstig blumen verschicken
günstig blumen schicken

(Wie lange dauert es noch, bis die erste Soziologie/Psychologie/Ethnologie Doktorarbeit über dieses Tool erscheint? Schliesslich lassen bestimmte Vorschläge tief blicken …)
Soweit so gut. Dieses Toll kennen wir und haben es zum Teil auch mehr oder weniger schätzen gelernt. Doch Google Instant geht jetzt noch einen Schritt weiter. Zu jedem einzelnen Vorschlag, den Google Suggest unterbreitet, werden darunter sofort die ersten zehn Ergebnisse inkl. der dazugehörigen Google AdWords angezeigt.
Der Suchende wird also sehr schnell mit Resultaten bedient. Ein Nebeneffekt davon ist sicherlich, dass jemand eine Suchanfrage mit mehreren Worten frühzeitig abbrechen kann, wenn er meint das gesuchte schon gefunden zu haben. Oder wer glaubt, denn das im Beispiel oben jemand wirklich nach «günstig blumen schicken» sucht, wenn er über «günstig blumen verschicken» stolpert.

Was bedeutet das für die Suchmaschinenoptimierung?
Nun,bleiben wir bei diesem Beispiel oben. Die Suchphrase «günstig blumen schicken» wird über sicherlich an Traffic verlieren und damit auch an Kunden und letztlich auch Geld. Stellen wir uns vor, dass ein kleines Unternehmen diesen Suchbegriff  gefunden hat, den es bearbeiten konnte ohne sich in den Wettkampf gegen die ganz grossen begeben zu müssen, die sich alle um «günstig blumen verschicken» schlagen. Der Traffic war zwar nicht so berauschend («nur» 2400 statt 14800 monatliche Treffer), aber durch die günstige Platzierung von AdWords konnte das KMU trotzdem einen hervorragenden ROI generieren. Diese kommerzielle Lücke wird nun immer kleiner und schliesst sich vielleicht komplett.
Selbstverständlich profitiert Google davon. Hart umkämpfte Keywords oder Phrasen werden nun noch intensiver bewirtschaftet, die Klicks auf AdWords-Anzeigen werden immer teurer. Ein Ausweichen auf günstige Nebenschauplätze rentiert immer weniger.
Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob diese künstliche Verknappung der Suchbegriffe mittel- bis langfristig für Google nicht negative Folgen haben wird. Für KMU wird es immer unattraktiver sich mit AdWords gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen, die Budgets sind einfach nicht gross genug.
Die Vorschläge von Google Suggest werden durch die Häufigkeit der realen Suchanfragen bestimmt. Somit werden wir hier einen sich selbst verstärkenden Effekt beobachten können. Was gesucht wird, wird vorgeschlagen – was vorgeschlagen wird, wird gesucht …
Zusammengefasst kann man sagen, dass Google die breite Möglichkeit der Suchanfragen mit diesem Tool einschränken wird, da die Suchenden die Vorschläge auch nutzen werden.
Für die Suchmaschinenoptimierung werden sich zwei Wege immer stärker trennen. Die Big Players im Internet werden sich weiterhin spezialisierte Unternehmen leisten können, die ihnen im Bereich Online-Werbung unter die Arme greifen. Diese Spezialisten werden, genauso wie die AdWords-Kosten immer teurer werden, denn in Zukunft muss vermutlich um jede einzelne Nachkommastelle beim ROI gekämpft werden.
Andererseits werden KMUs nur noch die Optimierung Ihrer Website leisten können, um in den generischen Resultaten möglichst weit oben zu stehen. Trotzdem wird auch hier die Luft dünner. Auch in diesem Bereich sind mit den gleichen Auswirkungen von Google Suggest zu rechnen. Es unter die Top 10 oder Top 3 zu schaffen wird immer schwieriger und demnach auch immer teurer werden.
Es bleibt noch eine dritte Möglichkeit. Google Suggest könnte rein theoretisch auch mit gezielten Suchanfragen beeinflusst werden. Dafür wäre aber ein grösserer Aufwand (zeitlich wie Ressourcen) nötig. Vielleicht bietet mir ja bald einmal eines dieser indischen Büros, die mich immer wieder mit E-Mail eindecken, eine solche Dienstleistung an.

Wie sehen zukünftig Suchanfragen aus?
Erste Einschätzungen hatten vermutet, dass sich die Suchenden eher auf kurze Suchphrasen (ein oder zwei Worte) einschiessen werden und längere Phrasen eher abnehmen werden. Wie sich nun zeigt, könnte aber ein umgekehrter Effekt auftreten (Impact of Google Instant). Gemäss dieser Auswertung werden Suchphrasen mit zwei oder drei Worten zugunsten sechs oder sieben Phrasen abnehmen. Einwortsuchende lassen sich scheinbar nicht beeindrucken, bzw. ändern ihr Suchverhalten nicht. Bei zwei oder drei Worten werden scheinbar die Google-Suggest-Vorschläge dankbar aufgenommen.
Diese Entwicklung muss in naher Zukunft weiter im Auge behalten werden, um auf das neue Suchverhalten der Benutzer reagieren zu können.

Schlussfolgerung
Google hat seine Suche, das Herzstück seiner Unternehmung, komplett neu erfunden. Ein mutiger Schritt für den Platzhirschen. Google kann mit einer solchen Änderung eigentlich nur verlieren, denn die Marktdurchdringung noch weiter auszubauen ist fast nicht möglich.
Es besteht eher die Gefahr, dass sich Suchende von Google abwenden und zu anderen Anbietern wechseln werden. Dies ist wiederum eine Chance, sich auf Nebenschauplätzen zu günstigen Kondition gut platzieren zu können.
Da die Resultate von Google mit Ajax generiert werden, besteht die Möglichkeit, dass die richtigen Suchbegriffe nicht mehr an die Auswertungen wie zum Beispiel Google Analytics weitergereicht werden können. Hier besteht eine grosse Unsicherheit, niemand steuert gerne, wenn er blind ist.
Die generischen Suchergebnisse werden an Bedeutung verlieren, bzw. die Investitionen in Suchmaschinenoptimierung wird an Bedeutung gewinnen.

Schauen wir mal, was die Zukunft bringt …

letter-spacing, Kerning, Laufweite, Spationierung

17. September 2010

Da kriegt man von einem Designer eine fertige Designvorlage als Photoshop-Datei. Die Aufgabe besteht nun darin, diese mittels HTML und CSS in eine Website um zubauen. Da der Designer «selbstverständlich» aus der Printwelt stammt, hat er die Laufweite bei einer Schrift verändert ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen. Wieso auch, das Spationieren von einzelner Buchstaben, bzw. das Ändern der Laufweite bei einer Schrift ist ein alltägliches Gestaltungsmittel.

Wir stehen nun vor folgendem Problem. Die Schrift wurde im Photoshop mit einer Laufweite von +200 versehen. Wie viel ist das in CSS?

Wir können das Problem auch noch ausweiten, schliesslich gibt es noch weitere Programme, in denen uns die Designer ihre Daten liefern könnten., da wären noch Illustrator, InDesign und Quark XPress. In all diesen Programmen kann man die Laufweite einer Schrift verändern. Eine Vereinfachung können wir gleich mal festhalten. Da die drei Programme Photoshop, Illustrator und InDesign alle aus dem Hause Adobe stammen, verwenden Sie alle das gleiche System.

Bei den Adobe Programmen ist ein Geviert in 1000 Einheiten unterteilt. Bei Quarks XPress sind es 200 Einheiten pro Geviert. Die Umrechnung in diesen Programmen geschieht also mit dem Faktor 5.

Es sei denn in XPress wurde die Checkbox «Standard Geviert» deaktiviert, dann wird es um einiges komplizierter. Ein solches XPress-Geviert ist so breit wie zwei Nullen der aktuellen Schrift nebeneinander. Dann können wir mit dem rechnen vorläufig aufhören in den Modus «Versuch und Irrtum» wechseln.

Wie sieht den das Spationieren mit CSS aus? Dafür haben wir «letter-spacing». Die Eigenschaft «letter-spacing» akzeptiert alle metrischen Angaben ausser Prozentwerte. Welche dieser Angaben würden uns nun weiterhelfen? Die gebräuchlichsten sind sicherlich pt, px und em.

Mit Angaben in Pixeln kommen wir nicht sehr weit. Da es naturgemäss keine Frakturen eines Pixels geben kann, werden nur ganze Zahlen akzeptiert. Da ist unser Handlungsspielraum zu stark eingeschränkt. Setzt man zum Beispiel den Wert auf 1.2px, wird auf  1px abgerundet, bei 1.5px auf 2px aufgerundet – nicht sehr flexibel.

Angaben in Punkt erfüllen unsere Wünsche fast schon, hier kann man auch Werte mit Nachkommastellen angeben, aber leider werden negative Werte nicht akzeptiert. Hilft schon mal, aber nicht in allen Situationen.

Bleibt noch die Angabe in em. Damit können wir einerseits Werte mit Nachkommastellen verwenden und andererseits auch negative Werte angeben. Somit haben wir nun alle Mittel in der Hand, die wir benötigen, denn 1em ist genau ein Geviert. Also ergibt sich folgende Umrechnungstabelle:

Adobe (Photoshop, Illustrator, InDesign)
1 = 1/1000 Geviert
100 = 100/1000 = 0.10 em
200 = 200/1000 = 0.20 em
-25 = -25/1000 = -0.025em

Quark XPress
1 = 1/200 Geviert
20 = 20/200 = 0.10 em
40 = 40/200 = 0.20 em
-5 = -5/200 = -0.025em

Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung

16. September 2010
Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung

Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung

Viel ist zu diesem Thema schon geschrieben worden, ganze Bücherregale (Bibliotheken) könnten gefüllt werden. Allein mit den Gerüchten, Vermutungen und «guten Tipps von Kollegen» über die Art und Weise wie denn nun Google & Co. funktionieren könnte man Tageszeitungen füttern. Die Anzahl derer, die die «Geheimnisse» kennen, dürfte reichen, um einen mittleren Ostermarsch durchführen zu können.

Vergessen wir all die Vermutungen und Mysterien um Google, nicht mal die Legende, dass der Google-Algorithmus das bestgehütete Geheimnis sei, stimmt wirklich, schliesslich wurden die Grundlagen ja auch mit einem Patent geschützt.

Man kann sich darauf einigen, dass niemand (ausserhalb von Google) die exakten Details der «über hundert» Parameter kennt und wie diese verrechnet werden und sich gegenseitig beeinflussen. Trotzdem kann man relativ exakte Aussagen machen, wie eine gute Webseite aufgebaut werden muss. Schliesslich kann man ja zu jeder Abfrage bei Google den Link hinter der Nummer 1 anschauen und analysieren. Irgendwann fallen Gemeinsamkeiten auf:

  • Jede Art von Black-Hat-Methoden ist tunlichst zu vermeiden.
  • Jede Seite muss einen eigenen, sinnvollen Titel (Schlüsselwort) haben <title>
  • Jede Seite muss sinnvoll strukturiert sein <h1>, <h2>, <h3> oder <p>, <ul><li>
  • bei JavaScript-Menus (Navigation, Links) darauf achten, dass auch user-agents ohne JS den Inhalt finden (z.B. via a href=»page.html» onclick=»…» oder noscript-tags)
  • Position (und Dichte) der Schlüsselwörter in der URL und im Content (hier ist nicht das meta=keyword gemeint)
  • valides HTML (abhängig von der Schwere der Abweichung)
  • valides CSS
  • alt-Texte verwenden (z.B. bei Bildern, aber kein Keyword-Spamming betreiben)
  • Wortschatzquotient
  • Pro Schlüsselwort (Phrase) wird eine Seite optimiert
  • Anzahl der Backlinks
  • Text des Backlinks
  • Thematisches Umfeld des Backlinks
  • Ranking der Seiten, die Backlinks enthalten (nicht der Page-Rank, den Google anzeigt, sondern das Google-Interne Ranking)
  • Ranking der Seite selbst
  • Geschwindigkeit
  • robots.txt verwenden
  • Sitemap benutzen (Google-Sitemap)

Soweit zum technischen Teil. Die Reihenfolge ist mehr oder weniger in absteigender Reihenfolge nach ihrer Wichtigkeit sortiert. Wer sich an diese Punkte hält, dem ist ein guter Platz fast schon sicher, wenn er auch die letzte SEO-Regel auch noch beherzigt!

GUTER CONTENT!

Ohne guten, ansprechenden, einmaligen, witzigen Inhalt sind die oben beschrieben Massnahmen praktisch nutzlos und verbrennen wie ein Strohfeuer. Schade um den ganzen Aufwand.

Ein letzter Tipp an den Suchmaschinenoptimierer heisst «Habe Geduld». Suchmaschinenoptimierungen sind immer langfristige Projekte. Schnelle Resultate bei den Suchmaschinen sind eigentlich nur mit Black-Hat-Methoden zu erzielen und diese führen über kurz oder lang immer zur Disqualifikation – bei Google fliegt man einfach aus den Resultaten. Bumm, weg ist man…

Zeichenreferenz

22. August 2010

&nbsp; &laquo; &deg; &raquo; &bull; &ndash; …

Nebst dem «normalen» Alphabet gibt es noch viele Sonderzeichen. In der deutschen Sprache sind die Umlaute äöü oder die Ligatur ß die bekanntesten Zeichen, die sich nicht in das enge Korsett der lateinischen Buchstaben pressen lassen. Doch der Zeichenschatz ist noch viel grösser und sollte auch genutzt werden.

Die wichtigsten und häufigsten Sonderzeichen sind:

&laquo; &raquo; sowie &lsaquo; &rsaquo; « » sowie ‹ ›
Anführungs- und Schlusszeichen werden in der Schweiz mit den Spitzen nach aussen verwendet « ». In Deutschland gerade umgekehrt » «.
Wird innerhalb dieser doppelten Anführungs- und Schlusszeichen ein Zitat verwendet, kommen die einfachen Anführungs- und Schlusszeichen zum Einsatz ‹ ›. In Deutschland wieder andersrum › ‹.
Beispiel: «Warum sagt Du ‹Das weiss ich schon!› zu meinen Kommentaren?»

&nbsp;
Das erzwungene Leerzeichen (non-breaking-space) wird im Web vorallem verwendet, wenn man ein Leerzeichen vor der automatischen Löschung schützen will. Im Web werden Leerzeichen, die vor einem Wort stehen gelöscht. Stehen mehrere Leerzeichen hintereinander, entfallen alle bis auf eines ganz automatisch.
O.K., es gabt noch den Trick, das Tabellenzellen einen Inhalt haben müssen um im IE korrekt dargestellt zu werden. Dafür setzte man auch ein geschütztes Leerzeichen ein.

&copy; ©
Wenn man schon das Copyright-Zeichen einsetzen will, dann bitte richtig und nicht so: (c)

&deg; °
Das Grad-Zeichen kennt wohl jeder, aber meistens wird es bei Temperaturangaben falsch eingesetzt. Die richtige Schreibweise ist 100 °C und nicht 100° C oder 100°C. Das Grad gehört zum C von Celsius und nicht zur 100. Wir messen schliesslich Grad Celsius
Kleiner Exkurs: In der Physik wären das dann 373.15 K. Die Temperatur wird in Kelvin gemessen und nicht in Grad Kelvin (°K). In Amerika wären das dann 212 °F, da werden also wieder Grad Fahrenheit gemessen.

&plusmn; ±
Ist doch viel schöner als das komische +/-. Da es nur aus einem einzigen Zeichen besteht, kann es auch nicht versehentlich umbrochen werden.

&sup2; &sup3; ² ³
Früher oder später muss auf einer Webseite auch einmal eine Einheit als Quadrat oder als Kubatur angegeben werden. Wieso soll dann m2 oder cm3 geschrieben werden, wenn man ganz einfach auch m² bzw. cm³ schreiben könnte? Die richtige Verwendung dieser beiden Zeichen erleichtert den Lesefluss ungemein.

&frac14; &frac12; &frac34; ¼ ½ ¾
Diese drei Bruchzahlen sollte man ebenfalls richtig einsetzen, ein 1/4, 1/2 und 3/4 macht definitiv nicht gleich viel her und stört erst noch den Lesefluss.

&times; ×
Ein wunderschönes Zeichen, leider wir aber meistens das kleine x verwendet. Wenn man die beiden nebeneinander stellt sieht mal schnell, dass das kleine x wohl nicht richtig sein kann x×.

&divide; ÷
Wird eher selten gebraucht, passend zu Zeichen ×.

&szlig; ß
Das Eszett oder scharfe S kann selbstverständlich auch eingesetzt werden. In der Schweiz verwenden wir diese Ligatur nicht, trotzdem sollte man sie kennen. Ein bis heute nicht gelöstes Problem der fehlende Grossbuchstabe beim Eszett. Wird aus Weiß in nun WEISS oder WEIß?

&ndash; –
Der Gedankenstrich oder der Halbgeviertstrich, immer wieder findet man das Minuszeichen (Bindestrich oder Viertelgeviertstrich) anstelle des Halbgeviertstrichs. Wie wird nun dieser Halbgeviertstrich richtig eingesetzt?
Einerseits als Gedankenstrich – um kleine Denkpausen oder -einschübe zu kennzeichen – wird er verwendet.
Als «Bis»-Strich. Beiladenöffnungszeiten schreibt man also 9.00–12.00 und nicht 9.00-12.00.
Als Streckenstrich. Die Zugfahrt Basel–Zürich dauert etwa 53 Minuten.
Als Währungsstrich. Man schreibt Fr. 1500.– und nicht 1500.– oder 1500.-. (Wenn Tabellensatz gefordert ist, kann auch der Geviertstrich — verwendet werden.)

&hellip; …
Die Auslassung wird mit drei Punkten (drei reichen völlig, da braucht es keine Ameisenstrassen) gekennzeichnet. In diesem Sonderzeichen wurden die drei Punkte spatoniert, also näher zueinander gesetzt, als drei einzelne Punkte stehen würden. Zudem sind diese drei Punkte wieder ein einzelnes Zeichen und können nicht zufälligerweise an einer unbeabsichtigten Stelle getrennt werden.

&permil; ‰
Da jeder das Prozentzeichen kennt und auf der Tastatur einfach findet, werden Promilleangaben häufig mit %o angegeben. Sieht nicht wirklich elegant aus.

&shy; ­­-
Leider funktioniert dieser bedingte Trennstrich bis heute nicht zufriedenstellend im Internet. Dieses Mal ist es aber der Firefox-Browser (und nicht der übliche verdächtige) der «bockt». In den Spezifikationen zu diesem Zeichen steht, dass der Browser einen bedingten Trennstrich darstellen kann (und nicht muss). Firefox stellt das Zeichen einfach nicht dar und erfüllt (leider) somit die Vorgaben.

Noch viel mehr Zeichen gibts hier:
http://de.selfhtml.org/html/referenz/zeichen.htm oder anders sortiert
http://www.terena.org/activities/multiling/euroml/tests/html-eurolat1.html

Das Einhorn ist da!

02. August 2010
Das Einhorn ist da!

Das Einhorn ist da!

Das W3C bot bisher jeweils einen eigenen Validierungsdienst für HTML, CSS an. Seine RSS-Feeds sowie die Tauglichkeit für Mobilgeräte konnte man ebenfalls bei eigenen Diensten prüfen lassen.

Neu werden nun diese vier Dienst auf einer Seite zusammengefasst und als Unicorn angeboten.

http://validator.w3.org/unicorn/

Das in Java programmierte Einhorn steht als Open Source zum download zur Verfügung und kann auch lokal eingesetzt werden. Die anderen vier Dienste können weiterhin einzeln genutzt werden.